Der Schatten des Kreuzes

Als er an der Universität von Cincinnati einen Kurs in Fotografie belegte, lernte ein Christ einen jungen Mann namens Charles Murray kennen. Murray war ebenfalls Student dort und trainierte Kunstspringen,  weil er für die olympischen  Sommerspiele nominiert war. Charles war sehr geduldig und hörte dem christlichen freund stundenlang zu, wenn dieser davon erzählte, wie Jesus ihn errettet hatte. Charles war in einer Familie aufgewachsen, die mit Religion nichts zu tun gehabt hatte, so dass alles, was er jetzt hörte, neu und faszinierend für ihn war. Er fing sogar an, Fragen zu Thema zu stellen. Schließlich kam der Tag, an dem ihm die entscheidende Frage gestellt wurde. „ Ist dir klar, dass du einen Erlöser brauchst, und bist du bereit, Jesus dein Leben anzuvertrauen? “ Charles verlor die Fassung, und sein Gesichtsausdruck verriet Schuldgefühle, aber seine Antwort war ein klares „ Nein“.

In den darauffolgenden Tagen war Charles sehr still, und er ging den Christen aus dem Weg, bis er eines Tages beschloss, ihn aufzusuchen. Er wollte wissen wo er im Neuen Testament Bibelstellen über Errettung finden könnte. Er lehnte zwar das Angebot des Christen ab, sich zu einem Gespräch mit ihm zu treffen, dankte ihm aber für die Angaben der Gewünschten Bibelstellen. Er war sehr bekümmert aber nicht in der Lage Hilfe anzunehmen.  Weil er für die olympischen Spiele trainierte, genoss Charles bestimmte Vorrechte bei der Nutzung  des Uni- Schwimmbades.

Irgendwann beschloss er, abends  zwischen halb elf und elf noch einmal in die Schwimmhalle zu gehen, um noch einige besonders Schwierige Sprünge zu üben. Es war ein klarer Oktober Abend und der Mond stand groß und hell am Himmel. Das Hallenbad war unter einem Glasdach untergebracht, so dass der Mond hell in den Beckenbereich leuchtete. Charles kletterte auf die höchste Sprungplattform, um den ersten Sprung zu absolvieren, und genau in diesem Augenblick begann der Geist Gottes, in seinen Sünden aufzuzeigen. All die Bibelstellen, die er gelesen hatte, all die Gelegenheiten, bei denen er Zeugnisse über Jesus Christus gehört hatte, kamen ihm plötzlich in den Sinn. Mit dem Rücken zum Becken auf dem Sprungturm stand er, zum Absprung bereit. Er breitete seine Arme aus und sah dabei auf der gegenüberliegenden Hallenwand. Dort sah er seinen eigenen Schatten im Mondlicht –und die hatte die Form eines Kreuzes. Plötzlich konnte die Last seiner eigenen Sünden nicht mehr länger aushalten. Er brach innerlich zusammen, setzte sich auf den Rand des Sprungbrettes und bat Gott, ihn zu retten und ihm zu vergeben. In luftigen zehn Metern Höhe vertraute er Gott sein Leben an.

Plötzlich gingen die Lichter im Beckenbereich an. Einer der Bademeister war gekommen, um das Becken zu kontrollieren. Als Charles von dem Sprungturm nach unten schaute, sah er,  dass in dem Becken kein Wasser war. Auf Grund von Reparaturarbeiten war es abgelassen worden. Fast wäre er in den Tot gesprungen, aber das Kreuz hatte ihn vor der Katastrophe  bewahrt.


Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. 1.Korinther 1,18  

 

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